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Herzlich willkommen auf meiner Homepage!

Seit über 50 Jahren beschäftige ich mich wissenschaftlich mit Kunstgeschichte, seit über 40 Jahren zusätzlich mit Denkmalpflege. Ab 1981 habe ich außerdem viele Studierende zu Denkmalpflegern ausgebildet, die sich in ihren Abschluss-, Master- oder Doktorarbeiten mit bemerkenswerten denkmalpflegerischen Themen beschäftigt haben.

Gerne möchte ich das Wissen, das sich dabei angesammelt hat, weitergeben – für alle, die sich dafür interessieren oder damit weiterarbeiten wollen. Deshalb finden Sie auf meiner Homepage einen Überblick über meine bisherigen Aktivitäten. Es würde mich freuen, wenn das eine oder andere Ihre Aufmerksamkeit finden würde.
Viel Spaß bei der Lektüre!

Wenn Sie Texte benützen oder zitieren, geben Sie bitte als Quelle die Webadresse: www.achim-hubel.de an und beachten Sie das Urheberrecht.

Aktuelles

Der Westchor des Naumburger Doms und der Bilderstreit

Der Westchor des Naumburger Doms und der Bilderstreit. Weltkulturerbe. Kunst – Liturgie – Geschichte, Regensburg: Michael Imhof Verlag 2025; 144 Seiten

Achim Hubel und Manfred Schuller (Hrsg.)
2025

Die Herausgeber beschäftigen sich in diesem Buch mit einer emotionsgeladenen Diskussion, die mehr als vier Jahre gedauert hat. Ihr Anlass war der Wunsch der sog. Vereinigten Domstifter, im Naumburger Dom einen Retabelaufsatz auf den Hochaltar des Westchors zu stellen, der aus zwei von Lucas Cranach d.Ä. nach 1517 gemalten Altarflügeln und einer von dem Leipziger Maler Michael Triegel neu geschaffenen Mitteltafel bestehen sollte. Da der Dom zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, wurden die Herausgeber als zuständige Berichterstatter – leider viel zu spät – über das Projekt informiert. In mehreren Ortsterminen sahen sie in Übereinstimmung mit den zuständigen Denkmalschutzbehörden, dem deutschen Nationalkomitee von ICOMOS und der UNESCO eine erhebliche Störung des einzigartigen Westchors und lehnten das Retabel an diesem Ort ab. Darauf entfachte sich eine zunehmend vom Kern der Welterbeeintragung entfernender Streit, den Manfred Schuller in seinem Aufsatz chronologisch aufführt und kritisch hinterfragt. Darüber hinaus hat sich Achim Hubel intensiv mit grundlegenden, bisher nicht gründlich genug behandelten Fragestellungen zum Westchor beschäftigt: mit der Zelebrationsrichtung, den liturgischen Abläufen, der ikonographischen und ikonologischen Bedeutung der Architektur, den integrierten Reliquien, der Funktion der Stifterfiguren und der Überlegung, ob auf dem Hochaltar jemals ein Retabel gestanden haben kann. Hubel versucht zu erklären, welche Anforderungen das Domkapitel an den Naumburger Meister stellte und wie genial dieser den Chor für den speziellen Gebrauch des Domkapitels gestaltet hatte. Damit eröffneten sich so neue Erkenntnisse zu dem Gesamtkunstwerk Naumburger Westchor, dass man dieses einzigartige Weltkulturerbe künftig mit noch größerem Verständnis erleben kann.

Bohlentüren und Eisenkunst des Mittelalters

Aufsatz: Mittelalterliche Bohlen- und Eisentüren vom 13. bis zum frühen 16. Jahrhundert, in: Rolf-Dieter Blumer und Claudia Gerner-Beuerle (Hrsg.): Bohlentüren und Eisenkunst des Mittelalters (Tagung des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesdenkmalpflege, in Esslingen 21.-22. 11.2018), Regierungspräsidium Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege, Arbeitsheft 46, Ostfildern 2024, S. 11-32.

Tassilo, Korbinian und der Bär

Bayern im frühen Mittelalter

Aufsatz: Regensburg als metropolis Bavariae und Hauptstadt der agilolfingischen Herzöge, in: Ausstellungskatalog “Tassilo, Korbinian und der Bär”, Katalog der Bayerischen Landesaustellung 2024 in Freising (= Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur, hrsg. Vom Haus der Bayerischen Geschichte Band 73), Regenbsurg 2024, S. 167-170.

Mittelalterbilder und Denkmalpflege

Leitbilder und Bildproduktion der Denkmalpflege am Beispiel mittelalterlicher Sakralbauten

Aufsatz: Die Restaurierungen von Sakralräumen und das Mittelalterbild der deutschen Denkmalpfleger im 20. Jahrhundert (deutschsprachiger Raum)“, in: „Mittelalterbilder und Denkmalpflege. Leitbilder und Bildproduktion der Denkmalpflege am Beispiel mittelalterlicher Sakralbaukunst in Deutschland und Frankreich“, hrsg. von Nathalie von Möllendorff und Verena Ummenhofer (= Forschungen des Instituts für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte Band 14), Bamberg: University of Bamberg Press 2023, S. 79-173.

Einführungsvortrag und Moderation zum Thema:
„Rudolf Yelin d.J. und die Glasmalerei im Ulmer Münster“

Ulm
16./17. März 2023

Einführungsvortrag und Moderation (zusammen mit Reinhard Lambert Auer) bei dem Fachgespräch „Rudolf Yelin d.J. und die Glasmalerei im Ulmer Münster“, veranstaltet von der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ulm und dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg

Denkmalpflege in Sachsen-Anhalt

Dezember 2022

Aufsatz: Die Diskussion um die Aufstellung eines Altarretabels im Westchor des Naumburger Doms.
Erschienen in: Denkmalpflege in Sachsen-Anhalt, 30. Jahrgang, Heft 2, Petersberg 2022, S. 54-81

Vortrag zum Thema „Die Glasmalereien des Regensburger Doms vom 13. bis zum 20. Jahrhundert“

Pfarrsaal Herz Jesu
Dezember 2022

Vortrag zum Thema „Die Glasmalereien des Regensburger Doms vom 13. bis zum 20. Jahrhundert“ für die Dom- und Gästeführer der Stadt Regensburg.

Vortrag zum Thema: „Das Schottenportal der Regensburger Kirche St. Jakob:
Baugeschichte – Bedeutung – Ikonographie – denkmalpflegerische Probleme“

Regensburg, Leerer Beutel
15.02.2022

Am 15. Februar 2022 hielt ich anlässlich der Mitgliederversammlung 2022 der „Freunde der Altstadt Regensburg e.V.“ einen Vortrag zum Thema: „Das Schottenportal der Regensburger Kirche St. Jakob: Baugeschichte – Bedeutung – Ikonographie – denkmalpflegerische Probleme“.

Der Hallenchor von St. Stephan in Wien – Überlegungen zum Verhältnis von Architektur und Plastik

1 März 2022

Anfang 2022 erschien folgender Aufsatz: Achim Hubel, Der Hallenchor von St. Stephan in Wien.
Überlegungen zum Verhältnis von Architektur und Plastik, in: St. Stephan in Wien. Die „Herzogswerkstatt“, hrsg. von Barbara Schedl und Franz Zehetner, Wien / Köln: Böhlau Verlag 2022, S. 33-87.

Achim Hubel - Die Glasmalereien des Regensburger Doms

Die Glasmalereien des Regensburger Doms
Vom 13. bis zum 20. Jahrhundert

Achim Hubel
2021

Im Jahr 2021 erschien folgende Buchpublikation: Achim Hubel: Die Glasmalereien des Regensburger Doms vom 13. bis zum 20. Jahrhundert (= Regensburger Domstiftung Band 7), Regensburg: Schnell & Steiner 2021; 416 Seiten.

Der Regensburger Dom besitzt mit etwa 1.100 Feldern einen der größten Bestände an mittelalterlichen Glasmalereien in Europa, die noch dazu erstaunlich gut erhalten sind.

Sie spiegeln in hoher Qualität die künstlerischen Wandlungen von der ausgehenden Romanik bis zur Spätgotik wider. Der vorliegende Band behandelt, beschreibt und würdigt alle Glasmalereien im Dom, zeigt durchgehend Farbabbildungen und lässt so zum ersten Mal die wesentlich von der Farbe geprägten Kompositionen nachvollziehen. Ausführlich werden auch die Technik der Glasmalerei und ihre Bedeutung für den Dom geschildert. Durch neue Forschungen gelang der Nachweis, dass ein Großteil der Farbfenster von Regensburger Malern geschaffen wurde, die gleichzeitig auch Wand- und Tafelbilder angefertigt haben. Unsere Vorstellung von der Regensburger Malerei dieses Zeitraums gewinnt dadurch eine völlig neue Dimension, die ebenbürtig neben den Glanzleistungen der Architektur und der übrigen Bildkünste in Regensburger steht.

Behandelt werden auch die übrigen Glasmalereien im Dom. Hervorzuheben sind die Schöpfungen des 19. Jahrhunderts, die zu den Meisterwerken der damals erst wiederentdeckten Kunst der Glasmalerei zählen. Schließlich schuf Josef Oberberger in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts moderne, behutsam angepasste Fenster, so dass der Innenraum seitdem lückenlos von Glasmalereien umhüllt ist.